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Erstmalig Erwähnung fand die Mühle im Jahre 1361. Die Mühle ist eine von 15 Wassermühlen, die am Ketzerbach errichteten wurden. Mittels Wasserrad wurde die Kraft des Baches für den Antrieb der Mühltechnik genutzt. Das Mühlrad hat einen Durchmesser von 3,90 m und eine Breite von 1,80 m. Die Mühle befindet sich in einem Vierseithof mit den Nebenbetrieben Sägewerk, Bäckerei und einem Kraftwerk, dem sogenannten Lichthaus, das zur Erzeugung von elektrischem Strom genutzt wurde. Ab 1905 bis 1917 wurden somit außer der Mühle sogar das Rittergut, die Brauerei, die Schmiede, der Gasthof und einige umliegende Häuser mit Strom versorgt.

Im Jahre 1549 ging die Mühle in den Besitz der Herren von Schleinitz über und war bis 1832 zum Rittergut als sog. Schlossmühle gehörig. In den Jahren 1556 bis 1561 fungierte die Mühle auch als kleines Sägewerk: für die Errichtung des Schlosses wurden hier Balken und Bretter geschnitten.

Im Jahre 1888 hat ein Vorfahr der heutigen Besitzer, der Müllermeister und Mühlenbauer Franz Otto Andrä die Mühle gekauft. Mit seiner Ehefrau bewirtschaftete er diesen Betrieb bis in das Jahr 1910. Die nachfolgenden Generationen führten den Mühlbetrieb bis ins Jahr 1960 fort. Die Bäckerei versorgte nicht nur das nahe Umland sondern auch die Stadt Meißen mit Backwaren.

Seit 1968 ist der gesamte Gebäudekomplex Technisches Denkmal und kann zu den "Deutschen Mühlentagen" (Pfingst-Montag) und zum "Tag des offenen Denkmals" (September) besichtigt werden.